Angesichts zunehmender sozialer, ökologischer und politischer Krisen gewinnt die Frage nach solidarischen Formen des Zusammenlebens und -handelns an Bedeutung. Die Konferenz „In radikaler Solidarität verbunden: Unsere Antwort auf Herrschaft und Hierarchie“, die vom 18. bis 20. September 2026 in Wien und online stattfindet, widmet sich der Vielfalt radikaler Solidaritätskonzepte und bringt Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen.
Die Tagung knüpft an die 2023 erschienene Publikation Anarchistische Gesellschaftsentwürfe sowie an die Konferenz Transformation in eine sozial-ökologisch gerechte(re) Zukunft (2025) an. Gleichzeitig begleitet sie das Erscheinen des Sammelbandes Anarchistische Aufbrüche. Soziale Transformationen in eine herrschaftsfrei(er)e Welt (Herbst 2026). Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Herrschaft und Hierarchie überwunden und solidarische Alternativen entwickelt und praktisch gestaltet werden können. Mit Beiträgen renommierter Wissenschaftlerinnen, Autorinnen und Aktivist*innen, darunter Ilija Trojanow, Friederike Habermann, Robin Hahnel und Eva Geber, verbindet die Konferenz theoretische Reflexion mit konkreten Erfahrungen solidarischer Praxis. Künstlerische Beiträge und interaktive Formate ergänzen das Programm und schaffen Raum für Austausch und gemeinsames Lernen.
Damit bietet „In radikaler Solidarität verbunden: Unsere Antwort auf Herrschaft und Hierarchie“ eine vielseitige Plattform für alle, die sich mit solidarischen, demokratischen und herrschaftskritischen Gesellschaftsentwürfen auseinandersetzen und gemeinsam Perspektiven für soziale Transformation entwickeln möchten. Die Konferenz findet im Neuen Institutsgebäude der Universität Wien statt und wird gleichzeitig online übertragen. Anmeldungen sind bereits möglich.
Hier findet man einen Link zum Programm