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URB@Exp

Towards new forms of urban governance and city development: learning from urban experiments with living labs & city labs

Förderung: Joint Programming Initiative Urban Europe
Fördersumme: € 1.367.066,-
Dauer: 09/2014 - 08/2017
Leadpartner: Maastricht University
Kooperationspartner: City of Maastricht; University of Lund; University of Malmö; City of Malmö; University of Graz - RCE Graz-Styria; Stadt Graz; Stadt Leoben; City of Antwerp; Pantopicon Antwerp
Projektleitung und Kontaktperson: Univ.-Prof. Dr. Friedrich M. Zimmermann


Beschreibung:

Europäische Städte sind zunehmend mit ökonomischen, sozialen und umweltrelevanten Herausforderungen von hoher Komplexität konfrontiert (demographischer Wandel, soziale Konflikte, Ressourcenverknappung, Emissionen etc.). Um diesen Entwicklungen bestmöglich zu begegnen, suchen Städte nach neuen Formen von Governance. Ein moderner Zugang zu innovativen Governance-Methoden wird gegenwärtig in sogenannten „urban labs“ gesehen.  In diesen „Experimentierfeldern“ wird ein partizipativer Dialog zwischen BürgerInnen, Politik und Verwaltung initiiert und gefördert. Durch die Beteiligung von möglichst vielen AkteurInnen soll das intellektuelle, kreative und soziale Potential der Menschen einer Stadt in gemeinsamen Lernprozessen zu neuen Entwicklungen beitragen. Je nach Ausrichtung hinsichtlich der SchlüsselakteurInnen eines „urban labs“ wird zwischen „living lab“ (Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit von EinzelbürgerInnen) und „city labs“ (Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit von Verwaltungseinrichtungen und Interessensgruppen) unterschieden. Um EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung bei der Initiierung und Implementierung von „urban labs“ bestmöglich zu unterstützen, ist es wichtig, Erfahrungen aus der Praxis von bestehenden „urban labs“ in Form von evidenzbasierte Leit- und Richtlinien zu sammeln. Diese sollen Aufschlüsse liefern, für welche Themen sich „urban labs“ eignen, wie Urban Labs in Bezug auf Struktur, Prozesse und Partizipationsmethoden organisiert werden sollen und wie der Ansatz am sinnvollsten in lokale Regierungs- und Verwaltungssstrukturen integriert werden kann.

Das EU-Projekt URB@Exp hatte das Ziel genau solche evidenzbasierte Leitlinien zu entwickeln, um die Verbreitung innovativer Formen urbaner Governance zu fördern und einen trialogischen Prozess zwischen BürgerInnen, Verwaltung und Politik zu initiieren. Dies geschah während der 36 monatigen Projektlaufzeit im Wesentlichen in drei Schritten: (1) Analyse von bestehenden „urban labs“ (2) Implementierung von neuen „urban labs“ in fünf europäischen Partnerstädten und Durchführung von „action-based research“ sowie (3) Wissens- und Erfahrungsaustausch durch ein Mobilitätsprogramm für EntscheidungsträgerInnen.

Das Projekt Urb@Exp leistete somit durch gemeinsames Lernen von BürgerInnen, PolitikerInnen und VerwaltungsmitarbeiterInnen einen Beitrag zu neuen Formen von nachhaltiger Stadtentwicklung.

Kontakt

RCE Graz-Styria - Bildung für nachhaltige Entwicklung
Heinrichstraße 18, 3. Stock 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 5138

Web:rce.uni-graz.at

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